Unser Vorsitzender Dr. Steffen Wagner im SR zur Brustkrebsfrüherkennung

Zwei Frauen bei einer medizinischen Untersuchung vor einem Mammografie Gerät

In einem aktuellen Artikel des Saarländischen Rundfunks spricht unser 1. Vorsitzender Dr. Steffen Wagner über die mögliche Ausweitung des Mammografie-Screenings auf Frauen ab 45 Jahren. Ein Thema, das uns sehr beschäftigt und viele Frauen im Saarland direkt betrifft.

Dr. Wagner sagt dazu
„Gerade die Mammografie kann sehr kleine, noch nicht tastbare Tumore oder Vorstufen sichtbar machen. Häufig ist sogenannter Mikrokalk der einzige Hinweis, der sich weder im Ultraschall noch bei der Tastuntersuchung offenbart, sondern nur in der Mammografie“.

Eine Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz aus dem Jahr 2025 hat gezeigt, dass die Brustkrebssterblichkeit durch regelmäßiges Screening um 20 bis 30 Prozent gesenkt werden konnte.

Dr. Wagner befürwortet deshalb eine Absenkung der Altersgrenze für das Mammografie-Screening, gibt allerdings gleichzeitig zu bedenken, dass bei jüngeren Frauen die Aussagekraft eines Screenings wegen ihres häufig dichteren Brustgewebes eingeschränkter sein könnte.

„Deshalb ist eine ehrliche Aufklärung wichtig. Frauen müssen wissen, welchen Nutzen das Screening haben kann, aber auch, welche Grenzen und möglichen Belastungen damit verbunden sind.“ so Dr. Steffen Wagner.

Der Gemeinsame Bundesausschuss berät aktuell über die Absenkung der Altersgrenze, eine Entscheidung soll im Oktober fallen.

Den vollständigen Artikel findet ihr hier.